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CDU-Chef Laschet kritisiert Kommunikation in der Corona-Pandemie

Foto: PR/Land NRW/Ralph Sondermann

Bonn. Der NRW-Ministerpräsident und CDU-Vorsitzende Armin Laschet plädiert im phoenix-Interview dafür, in der Corona-Politik mehr zu handeln und weniger anzukündigen, um das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu stärken.

„Wir müssen aufhören mit immer neuen Ankündigungen, Versprechungen, was wann kommt, sondern man muss einfach machen.“ Zentral sei dabei das Impfen, das der Landeschef auch über die Ostertage vorantreiben wolle. „Deshalb wünsche ich mir, dass wir alle Impfstoffe, die wir haben, in einer großen Impfaktion – eben ohne Ruhetage einkehren zu lassen – über Ostern rund um die Uhr an diesen Tagen verimpfen.“ Dennoch hält der NRW-Ministerpräsident es für nötig, das öffentliche und private Leben über die Feiertage einzuschränken. „Ich glaube, dass wir an den Ostertagen das Leben auch persönlich so weit herunterfahren sollten, wie es geht“, so Laschet. Besuche und Reisen sollten wenn möglich vermieden werden.

Das Testen müsse dabei Teil eines breiteren Instrumentenkasten sein. „Das Testen kann man voranbringen, indem man bestimmte Einrichtungen hat, für die der Test Voraussetzung ist“, so Laschet. „Wenn Sie dann wissen, ich kann an den Ort A oder B gehen, brauche aber einen Test, dann gehen Sie auch zur Testung.“ Auch in den Betrieben müsse freiwillig getestet werden. Eine Testpflicht lehnt Laschet jedoch ab. „Damit erzeugen sie erneut eine riesige Bürokratie, die aber beim Tempo, das wir brauchen, nicht weiterhilft.“

Hinsichtlich der Lockerungspläne des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans mahnt Laschet zur Vorsicht. „Auch dort muss man vorsichtig bleiben, denn die brasilianische Variante, die noch gefährlicher ist, ist direkt hinter der Grenze in Frankreich.“

PM/phoenix

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