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Niedersachsen plant nächste Lockerungen und Impfoffensive an Schulen

Themenbild: Unsplash

Hannover. Das Land Niedersachsen plant mit Blick auf den Schulbetrieb die nächsten Lockerungsschritte und kündigt eine Impfoffensive an.

„Auch ich möchte die Maske im Unterricht nicht dauerhaft installieren, weil ich als Vater von vier schulpflichtigen Kindern genau weiß, was das für eine Belastung ist“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Nachdem noch in dieser Woche die Maskenpflicht im Unterricht für die Klassen eins und zwei fallen soll, ist nach den Worten des SPD-Politikers vorstellbar, nach den Herbstferien die Maskenpflicht für die Klassen drei und vier aufzuheben. „Sobald es verantwortbar ist, gehen wir die nächsten Schritte.“

Gleichzeitig kündigte der Schulminister an, dass das Land nach den Herbstferien mit mobilen Impfteams in die Schulen gehen will. „Das jedenfalls ist der gemeinsame Wunsch von Sozialministerin Daniela Behrens und mir“, betonte Tonne. Er sehe immer wieder, wie wichtig es sei, Schülern niedrigschwellige Impfangebote zu machen und mit dem Impfstoff zu ihnen zu kommen. „Nicht, um sie zu drängen oder zu überrollen, sondern schlicht, um einfache und schnelle Impfmöglichkeiten anzubieten. Übrigens können auch Eltern sich dann in den Schulen impfen lassen. Wir weisen niemanden ab“, stellte der Minister klar. Ungeimpfte Erwachsene könnten einen Beitrag leisten, „indem sie sich impfen lassen und damit Präsenzunterricht schützen“.

Überdies bezifferte Niedersachsens Kultusministerium auf „NOZ“-Nachfrage erstmals die Kosten für Corona-Schnelltests von Schülern, die bis zu den Weihnachtsferien dreimal wöchentlich fortgesetzt und nach den Herbstferien noch mal eine Woche lang täglich vorgenommen werden sollen. Demnach hat das Land bisher für die Schulen 42,5 Millionen Tests beschafft und bis zu den Herbstferien dann 205 Millionen Euro in das Testkonzept an den Schulen investiert. Für den Zeitraum nach den Herbstferien bis Ende des Jahres plant Niedersachsen mit rund 30 Millionen weiteren Tests und Kosten in Höhe von mehr als 42 Millionen Euro – inklusive der fünftägigen Testung nach den Herbstferien.

PM/NOZ

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