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Blaulicht

Großbrand für die Feuerwehr Hamburg am heißesten Tag des Jahres

Themenbild: Pixabay

Hamburg. Über den Notruf 112 meldeten mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung im Bereich Horster Damm. Die Rauchsäule war von der nahegelegenen A25 gut erkennbar. Sofort machte sich der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Bergedorf auf den Weg zur Einsatzstelle. Durch weitere Anrufer konnte die genaue Adresse noch auf der Anfahrt der Einsatzkräfte lokalisiert werden.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand eine Lagerhalle 30x10m auf einem Betriebshof in Vollbrand. In der Lagerhalle befanden sich Landmaschinen und Heu. Das Feuer drohte auf umliegende Bereiche überzugreifen. Der Einsatzleiter erhöhte das Alarmstichwort zuerst auf Feuer 2 Löschzüge und nach weiterer Erkundung auf Feuer 3 Löschzüge. Die Wasserversorgung gestaltete sich schwierig und musste über lange Wegstrecken hergestellt werden. Die Brandbekämpfung wurde mit 6 C-Rohren und 1 Wasserwerfer über Drehleiter vorgenommen. Eine Brandausbreitung konnte so verhindert werden. Um 11.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Die anschließenden Nachlösch- und Aufräumarbeiten gestalteten sich jedoch sehr zeit- und materialaufwendig.

Aufgrund der extremen Temperaturen wurde durch die Einsatzleitung schon frühzeitig Komponenten für die Versorgung (vor allem Getränke) und medizinische Betreuung an die Einsatzstelle alarmiert. Alle eingesetzten Einsatzkräfte wurden durchgehend und engmaschig medizinisch betreut. Eine Einsatzkraft musste rettungsdienstlich Erstversorgt und mit Kreislaufproblemen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Für die Bewältigung der umfangreichen Nachlöscharbeiten wurden der Technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr Warwisch sowie ein Radlader des THW hinzugezogen.

PM/Feuerwehr Hamburg

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